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Archiv Juni, 2008

After-Work-Blumenparty in Düsseldorf!

Mit dem Fahrrad, direkt aus dem Büro - so kamen viele der Teilnehmerinnen an einem Dienstag Abend im April 2008 zur After-Work-Party im Blumenhaus am Hofgarten in Düsseldorf Pempelfort. Mit gut gekühltem Prosecco wurde hier um 19 Uhr der Feierabend eingeläutet und die meisterhaften Blütenkorsagen, die die Blumenkünstlerin Susanne Schmitt den Teilnehmerinnen zum Anstecken reichte, bildeten den Einstieg in einen Abend voller Blumen. Aus einem wandhohen Regal, das mit bunten Alltagsutensilien von der Kaffeekanne bis zum Hamsterrad bestückt war, konnten die Teilnehmerinnen sich ihre ‘alternative Vase’ wählen und dann mit der bereitstehenden Fülle an Schnittblumen kreativ bestücken. Neben Taschen, Tetra-Paks und Eierwaben bekamen an diesem Abend sogar Schuhe eine neue Aufgabe. Alles war erlaubt und viele phantasievolle Blumenkunstwerke wurden anschließend im Fahrradkorb nach Hause befördert:

Mit dabei: Blumenhaus am Hofgarten

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Pimp my Life!

Längst gehört das “pimpen” zu unserem Alltagsvokabular. Kaum jemand denkt an die ursprüngliche Bedeutung des Pimps, den Zuhälter oder an „to pimp” mit der Übersetzung „kuppeln.” Dennoch ist der Pimp-my-Life-Trend nicht ganz losgelöst von der ursprünglichen Bedeutung zu betrachten, denn indem wir uns intensiv mit einem Produkt beschäftigen, verkuppeln wir uns mit der Welt. Das bedeutet: Die materielle Warenwelt und ihr Herstellungsprozess sind uns entfremdet und in dem Moment, wenn wir z.B. das neue Auto mit unseren Accessoires versehen, machen wir sie uns wieder zu eigen.

Pimp my Bechers

Wir pimpen unsere Händis mit kleinen Anhängern und unsere i-pods mit ausgefallenen Täschchen. Pimpen bedeutet, einem Massenprodukt durch Veredeln, Schmücken oder Ausstaffieren eine persönliche Note und einen ganz privaten Luxus zu geben. Jeder kann zum Designer werden und ein Konsumgut mit dem letzten i-Tüpfelchen aufmotzen und so aus x-Beliebigem ein eigenes Lieblingsstück machen.
Mit Blumen lässt sich übrigens fabelhaft pimpen: Einfach wie hier Prärieenzian (Eustoma), Rosen, Nelken oder Chrysanthemen in Stapel gewöhnlicher Plastikbecher stecken und schon fällt man durch kreative Extravaganz auf.

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