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Archiv September, 2008

These Boots Are Made For Walkin´

Bestimmt kennen Sie den Song „These Boots Are Made For Walkin´“. Das Original hat Nancy Sinatra, die Tochter des legendären Frank Sinatra, im Jahr 1966 auf Platz 1 in den amerikanischen und britischen Charts gebracht.

Schuhe sind ja überhaupt ein unerschöpfliches Thema und einen Schuhtick haben ja sowieso nur wir Frauen. Durchschnittlich 13 Paar besitzt die deutsche Frau angeblich, jede fünfte mehr als 20 Paar.

Lackschuh

Egal ob Pumps, Chucks, Ballerinas, Wedges, Espandrilles, Loafer, High-Heels, Mokassins, Pantoletten, Over-Knees, Sandaletten, Stiefeletten, Gummistiefel, Peeptoes, Mary Janes oder Ankle Boots - grenzenlos ist das Angebot, aus dem wir so reichlich und gerne zu schöpfen wissen.

Wie Forscher nun herausfanden, ist die Leidenschaft für Schuhwerk sogar gesund, denn ein häufiger Wechsel der Treter schont die Füße und sorgt für Abwechslung in der Belastung des Fußes, bzw. der Wirbelsäule. Das hören wir gerne.

Grüne Gummistiefel

Doch was passiert eigentlich mit all den Schuhen, die entweder modische Fehlgriffe waren oder zu eng gekauft wurden und nun die Schränke verstopfen. Also, ich hätte da eine gute Idee.

Mit der Aufforderung “Are you ready boots? Start walkin´!” endet der Nancy-Song: Ich nehme die Aufforderung ernst und mache mich jetzt auf zum Floristen. Und raten Sie, was ich mit dem Schuhwerk mache, dass ich nie mehr tragen werde? Richtig, ich fülle es mit Blumen, denn so wird dann wieder ein Schuh draus und was für einer.

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Dürfen in der Küche nicht fehlen: Blumen und Pflanzen

Die Küche ist meistens das Zentrum einer jeden Wohnung. Sie ist Treffpunkt nicht nur zum gemeinsamen Essen, sondern auch zum Zubereiten desselben, zum Sitzen, Erzählen, Streiten, Versöhnen und nicht zu vergessen zum Feiern. Kennen wir nicht alle die Parties, die in der Küche enden oder bei denen die nettesten Leute in der Küche herumstehen? Ja selbst im Zeitalter von Fastfood und Fertigpizza hat die Küche ihren besonderen Stellenwert im alltäglichen Leben nicht eingebüßt, sondern sie gewinnt sogar an Bedeutung dazu.

Männerarbeit

Gemütlichkeit und Wohnlichkeit stehen bei der Küchengestaltung im Vordergrund. Wie eine repräsentative Studie der Quelle GmbH belegt, ist die Küche für drei Viertel der Bevölkerung der wichtigste Lebensraum nach dem Wohnzimmer. Und das, obwohl die Küche mit durchschnittlich 13,47 Quadratmetern eher klein ist.

Im Schnitt verbringen die Deutschen rund zweieinhalb Stunden am Tag in der Küche. Zu ihren liebsten Beschäftigungen gehört neben dem Kochen das Telefonieren. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen gemeinsames Essen, die tägliche Zeitungslektüre und allgemeine Hausarbeiten.

Nelke im Gefrierbeutel

Rund die Hälfte der Befragten lädt Freunde und Bekannte zu einem gemütlichen Abend in die Küche ein und für jeden Dritten soll sogar Sex zwischen Toaster und Kaffeemaschine ganz aufregend sein.

Man könnte die Küche also durchaus als eine Schaltstelle der Kommunikation und Sinnlichkeit bezeichnen. Und was liegt da näher, als gerade hier zwischen Kellen, Pfannen und Sieben durch Blumen zu sprechen oder mit Pflanzen für überraschende Hingucker zu sorgen. So sieht´s doch aus!

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Barbie-Girls

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Wir packen die Barbies wieder aus und dann zusammen mit quietschbunten Blumen wie Tulpen, Nelken und Ranunkeln in eine Vase! Endlich noch einmal spielen wie früher!

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Über den Tellerrand geguckt – und was gesehen?

Die Deutschen starten in den Tag mit einem Tee oder Kaffee, Brot oder Brötchen, Butter, Käse, Marmelade, Wurst und oben drauf noch einem gekochten Ei. Gesundheitsbewusste schätzen allerdings auch ein Müsli mit Obst und Milch. Aber was nehmen unsere Nachbarn in der Frühe eigentlich so zu sich?

Frühstück

Die Engländer starten ihr Tagwerk mit Opulenz, wenn sie sich ein landestypisches breakfast zubereiten. Es beginnt ganz unpretentiös mit Tee und Orangensaft, Toast, Butter und Orangenmarmelade. Dann noch einen Haferbrei und fertig. Nein halt, jetzt kommen noch Spiegeleier mit Speck, gebratene Würstchen, warme Bohnen in Tomatensauce und Champignons dazu.

Die Franzosen sind in Punkto Frühstück zurückhaltender. Ihnen reicht meist eine Tasse Milchkaffee oder Schokolade und ein Croissant, eben ein petit déjeuner.

Die Italiener verlassen morgens das Haus meist mit knurrenden Mägen und nehmen in der nächsten Bar einen schnellen Cappuccino oder Espresso und ein Cornetto (mit Pudding gefülltes Hörnchen). Am Tresen dann ein rascher Blick in die Tagespresse oder ein Smalltalk.

Tablett für zwei

Die Niederländer lieben zum ontbijt eine große Auswahl von süß bis deftig. Gutes Beispiel sind etwa der ontbijtkoek (ein süßer und klebriger Kuchen) oder auch das landestypische weiche Brot, das mit Schokoflocken bestreut oder Erdnussbutter bestrichen wird. Wurst und Käse gehören ebenso dazu wie das kopje koffee.

Tu-du´s-mit Blumen-Fans hingegen beginnen den Tag natürlich nicht mir einem profanen Oral-, sondern mit einem hinreißenden Floralfrühstück. Noch nie probiert? Na dann wird´s aber ma(h)l Zeit!

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