Sicherer Krisenkiller: Tu-du’s-mit-Blumen-Faktor
Der Klassiker unter den Börsenmythen ist der Hemline-Index. 1920 konstatierte der US-Ökonom George Taylor einen Zusammenhang zwischen Saumhöhe (Hemline) und Wirtschaftslage. Er stellte fest, dass die Frauen in guten Zeiten Mini und in schlechten Zeiten Maxi tragen. Na ja, urteile selbst, ob das stimmt.
Die kanadische Künstlerin Nancy Paterson verarbeitete übrigens diese Hemline-These zu einem interessanten Kunstwerk: Ihr „Stock Market Skirt” hat einen integrierten Raffmechanismus, der vom Börsenkurs gesteuert wird. Ihr könnt euch denken, wie tief der Saum derzeit hängt.
Ein ganz anderer Börsenmythos aus dem Bereich der Damenmode ist der „Lippenstift-Faktor”, der besagt, je schlechter die wirtschaftliche Lage, desto höher der knallrote Lippenstiftabsatz. Das jedenfalls hat Leonard Lauder, der Chef vom Estée Lauder Konzern erkannt. Nach dem 11. September hat sich z.B. die Zahl der von seinem Konzern verkauften Marken-Lippenstifte in den USA verdoppelt.
Ein sicherer Krisenkiller jenseits der Wirtschaftslage ist allerdings der Tu-du´s-mit-Blumen-Faktor. Wenn du in einer persönlichen Krise steckst, dann solltest du dich möglichst schnell wieder heraus holen. Ein schöner Strauß Blumen wäre da schon mal ein Anfang, denn Blumen bringen nicht nur Farbe in dein Leben, sondern sorgen für Freude und Glücksgefühle. Und ein Lippenstift passend zum Strauß ist vielleicht sogar auch noch drin, oder?



