Herbst auf der Fensterbank: Alles Kürbis?
Wusstet ihr, dass der Kürbis zu den ältesten Kulturpflanzen gehört? Prähistorische Funde von Kürbissamen lassen sich auf die Zeit um 10.000 vor Christus zurückdatieren. In früheren Zeiten waren es vor allem die lagerfähigen öl- und eiweißreichen Samen, die die Menschen schätzten, denn das Fruchtfleisch der Wildkürbisse schmeckte bitter und war leicht verderblich. Heute reicht die Fruchtgröße, abhängig von Sorte und Kultur, von kaum birnengroß bis hin zur Gigafrucht von über einem Meter Durchmesser, über drei Metern Umfang und bis zu 150 Kilo schwer.
Zu einer herbstlichen Dekoration nehmen wir aber doch eher die kleinen festen, farb- und formenreichen Zierkürbisse, die jetzt überall angeboten werden. Die Farbpalette umfasst weiße oder hellgelbe Kürbisfrüchte so wie dunkelorangefarbene Exemplare, aber auch hell- oder dunkelgrüne, blass- oder schiefergraue Prachtstücke, oft verziert mit Streifen, Rippen, marmoriert oder mit deutlich erkennbaren Warzen. Ebenso variabel ist die Kürbisform. Hier finden sich neben den runden, flachrunden und längsovalen Kürbisfrüchten auch grazil gebogene, fast dreieckige oder Ufo-förmige Früchte.
Einige Zierkürbisse kann man mit etwas Körpereinsatz gut aushöhlen, andere sind so knallhart, dass ihr besser die Finger davon lasst. Die ausgehöhlten Kürbisse eignen sich übrigens perfekt als Vasen für einzelne Sonnenblumen oder kleine Sträuße. So eine blütenverzierte Kürbissammlung sieht doch echt niedlich aus.




23. Oktober 2009 @ 17:11
ortlieb sagte,
sehr schön geworden! gute Idee! bravo