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Winterzeit ist Kohlzeit: In deutschen Töpfen köcheln wahlweise Weiß-, Rot-, Grün-, Spitz- oder Rosenkohl und verbreiten ihren typischen Geruch, der meist weitaus unangenehmer ist, als das zubereitete Kohlgericht. Der Weißkohl ist der beliebteste Kohl der Deutschen und gilt vor allem auch im Ausland als „typisch deutsches Gemüse”, denn schließlich wird aus ihm Sauerkraut hergestellt. In England z.B. bezeichnet man die Deutschen ja auch gerne als „Krauts”.

Wenn also nach diesem Winter das letzte Kassler mit Sauerkraut verdaut und die letzte Kohlroulade verzehrt wurde, dann greifst du noch einmal zum runden Kohlkopf und entfernst seine blassgrünen, stark geaderten, mit einer Wachsschicht überzogenen Blätter. Du suchst dir eine runde Vase und umwickelst sie mit den kräftigen Blättern, die ziemlich robust und gut zu händeln sind. Dann konzentrierst du dich ganz auf die Füllung! Was jetzt in die Vase gehört, sind auf jeden Fall Tulpen, denn die gibt´s in Hülle und Fülle, in zig Farben und Formen.
Übrigens - wenn die letzte Tulpe verblüht ist, dann zeige ich euch, wie man einen Kuchen mit Null Kalorien macht.
Schnittblumen Tulip Tulp Ostern Osterdekoration
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Tu du´s! Warte nicht darauf, dass irgendjemand eines schönen Tages mit einem Blumenstrauß bei dir aufkreuzt. Überrasche dich selbst! Such Blumen aus, die dir gefallen und lass deine Kreativität raus. Möglichst unaufwändig, unverkrampft, nicht zu verkopft, sondern mit viel Lust am Experiment und ganz individuell. Du wirst deinen Spaß haben.
Also Schranktüren auf und los geht´s. Ein Stapel des geerbten, selten verwendeten Geschirrs mit Goldrand, ein Einmachglas und ein paar Blumen, das reicht aus für einen kreativen Turmbau mit Boah-Effekt.
Her mit der Saftkaraffe, Wasser hinein und ausprobiert, welches Weinglas mit Rosenblüte darin zum Schwimmen gebracht werden kann. Siehst du, geht doch und zwar ganz einfach… und diese Anmutung: Wow, eine leichte, transparente und filigran-feminine Floraldeko ohne Aufwand, aber mit immenser Wirkung.
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Sammler, so lautet eines der Goethe zugeschriebenen Zitate, sind glückliche Menschen. Als Goethe 1775 nach Weimar kam, war sein Gepäck zunächst einmal recht schmal. Erst dort beginnt seine große Sammelleidenschaft, die schließlich viele Schränke in vielen Zimmern umfasst. Bis zu seinem Tod 1832 sammelt Goethe an die 40.000 Objekte.
Und wie sieht´s bei dir aus? Es gibt doch auch in deinen Schränken irgendwo ganz hinten einen Platz für diesen spannenden Mix aus Kitsch, Sommerklamotten, Erbgut, Trödel und Souvenirs. Alles Dinge, die weggelegt und in Vergessenheit geraten sind. Höchste Zeit, die Fundgrube mal wieder zu öffnen und die Schätze ans Licht zu zerren.
Viele Kuriositäten eignen sich für eine schräge Trash-Inszenierung mit Blumen. Denk nur an die bunten Sommercrocs; diese löchrigen Kunststofftreter sind, mit Steckschaum gefüllt, eine hervorragende Grundlage für abgedrehte Ikebana-Gestecke im saisonalen Look. Und auch Omas Lieblingstasse entfaltet mit Blumenfüllung wieder einen gewissen Charme.
Beim Anblick von Tante Ernas Kaffeemühle werden sogar müde Augen wieder munter. Das Fondue von Flohmarkt mit Floralpracht sieht ebenfalls ganz schön heiß aus. Nicht nur Sammeln macht übrigens glücklich, Blumen schaffen das auch. Also sieh zu, dass du dein Glück verdoppelst!
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Caprese im chinesischen Porzellanlöffel, Joghurtsüppchen mit geeisten Krabben und Broccolischaum in der Mokkatasse, gebratener Scampi mit einem Aiolihauch im Mini-Weckglas und als Dessert eine klitzeklitzekleine Crème brulée in der Espressotasse.
Gebt es zu, das Wasser läuft euch im Mund zusammen? Aber ihr wisst natürlich, dass ihr diese Leckereien nicht bekommt. Ihr bekommt selbstverständlich florale Happy-Spoons zum Sattsehen aufs Auge. Das sind diese kleinen chinesische Porzellansuppenlöffel mit einem Wrap aus Blättern, Beeren und Blüten. Bitte nachwickeln und Fingerfertigkeit unter Beweis stellen. Be happy!